Mit diesem 8-Schritte-Guide gegen Ängste und Sorgen den Corona Lock Down meistern!

In diesem Blogartikel erfährst Du, wie Du mit Ängsten und Sorgen in Bezug auf COVID-19 umgehen kannst: Du bekommst eine Audio-Übung und einen 8-Schritte-Guide von mir geschenkt! Los geht's.


Ich möchte nicht lange um den heißen Brei herum reden. Ab heute steht uns ein „Lock Down light“ bevor. Diese Situation auch noch in den Wintermonaten zu erleben, stellt uns auch psychisch vor einige Herausforderungen. Viele Menschen sind besorgt, verunsichert, verängstigt oder verärgert. Einige beschäftigt die Sorge um die Gesundheit ihrer Liebsten, andere haben finanzielle Ängste und wieder andere Jonglieren gerade, um den Alltag überhaupt noch bewältigen zu können.

Durch die unklare Zukunftsperspektive können sich Gefühle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und des Kontrollverlusts einstellen.

Gleichzeitig gibt es starke Auswirkungen auf unseren Alltag, sodass Kompensationsstrategien, die wir sonst einsetzen, um mit solchen Gefühlen umzugehen, wegfallen. Menschen mit Adipositas sind als Risikogruppe in besonderem Ausmaß betroffen. In einer druckfrische Studie aus dem September konnte gezeigt werden, dass Menschen mit Adipositas und Übergewicht, weil sie eine Risikogruppe darstellen, während der Pandemie zusätzlich stigmatisiert werden, mehr Stress erleben und sich dadurch wiederum ungesünder ernähren. Wer schon vorher nur wenige Strategien im Umgang mit unangenehmen Gefühlen hatte, hat es jetzt also doppelt schwer. Es kann vermehrt zu emotionalem Essen kommen, was sich wiederum negativ auf das Gewicht auswirken könnte.

Damit Du nicht in diesen Teufelskreis gerätst, kommen jetzt meine Übung und mein Guide für Dich!

Die Achtsamkeits-Übung, die Dir durch den Gefühlssturm helfen kann, findest Du auf meiner Praxis-Homepage mit folgendem Link:


https://www.kellner-psychotherapie.de/achtsamkeitsuebungen

Du brauchst keine Vorkenntnisse. Es kann hilfreich sein, wenn Du Dir die Übung das erste Mal in einem Zustand anhörst, in dem Du nicht gerade die größte Krise hast, um Dich mit der Übung vertraut zu machen. Danach kannst Du sie dann auch in herausfordernden Momenten einsetzen. Viel Spaß beim Ausprobieren!



Und hier kommt mein Guide mit 8 Tipps zum Umgang mit Sorgen und Ängsten:

1. Nimm Deine Gefühle wahr!

Gerade in der aktuell außergewöhnlichen Zeit kann es zu neuen Belastungen und ungewohnten Gefühlen kommen. Es braucht Zeit, sich an diese neuen Umstände und Gefühle zu gewöhnen. Wir alle haben unterschiedlichste Gefühle in dieser ungewohnten Situation, z.B. Verwirrung, Angst oder Stress. Diese Gefühle sind absolut verständlich und normal, aber bei einem Zuviel wird man von ihnen überschwemmt. Nimm Dir Zeit, um wahrzunehmen und auszudrücken, was Du fühlst. Manche Menschen schreiben ihre Gefühle gerne nieder oder geben dem Gefühl kreativ einen Ausdruck (z.B. malen, musizieren oder meditieren).

Zeig Mitgefühl mit Dir, z.B. indem Du sagst: „Ja, das ist gerade wirklich schwierig für mich und ich möchte mich in dieser schwierigen Phase besonders gut unterstützen damit umgehen zu lernen.“

Angst hat zudem die Angewohnheit uns in Gedanken bis zum schlimmsten Punkt zu führen und dann plötzlich abzureißen. Das ist ungefähr so, als würden wir „Schweigen der Lämmer“ bis zu der Stelle gucken, in der Hannibal Lecter aus dem Gefängnis ausbricht und den Fernseher dann ausschalten. Der Film ist aber da noch nicht zu Ende. Denk also nicht nur daran, dass Du oder jemand aus Deiner Familie krank werden könnten, sondern denk auch daran, welche Hilfe Du dann bekommst und wie Du wieder gesund wirst.

2. Sprich über Deine Gefühle!

Wenn Du das Bedürfnis verspürst, mit jemandem über Deine Gefühle zu sprechen, dann wende Dich an eine hilfreiche Bezugsperson. Sollte diese im näheren Umfeld nicht vorhanden sein, hat der Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) eine kostenlose und anonyme Beratungs-Hotline eingerichtet, die täglich von 8.oo-20.oo Uhr unter der Nummer 0800/ 777 22 44 zu erreichen ist.

Wenn Du professionelle, psychotherapeutische Hilfe brauchst, dann wende Dich am besten an die sogenannten Termin-Servicestellen. Hier der Link: https://patienten.kvno.de/service/tss

3. Beschränke Deinen Medienkonsum!

Gestalte den Medienkonsum im Bezug auf COVID-19 bewusst und limitiert. Nimm Dir nach dem Medienkonsum Zeit, Dich mit jemandem darüber auszutauschen und die neuen Infos einzuordnen. Es kann z.B. hilfreich sein, die absoluten Zahlen die überall präsentiert werden in Prozentzahlen umzuwandeln, dann wirkt es plötzlich schon ganz anders. Immer wieder mit bestimmten Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden, auch von seriösen Medien vermittelt, ist nicht hilfreich sondern belastend und hält den Körper in einem permanenten Alarm-Modus, der jedes Mal neu ausgelöst wird.

4. Halte Dich von Panikmachern fern!

Setz Grenzen und verzichte darauf, die massenweise kursierenden SMS, E-Mails, Videos, WhatsApp-Nachrichten und Meldungen auf sozialen Medien zu COVID-19 zu lesen. Grenzen setzen muss nicht aggressiv sein. Probier doch mal aus, welche Varianten zu Dir passen: „Ich möchte gerade nicht darüber reden.“ „Lass uns über etwas anderes sprechen.“ „Wie geht’s eigentlich Deinem Hund?“ „Hast Du mal wieder was von xy gehört?“ (oder andere vom Thema wegführende Fragen).

5. Fokussiere auf Positives!

Der Fokus auf positive Inhalte beruhigt und stabilisiert. Sprich mit Bezugspersonen und achte auf positive Gesprächsinhalte. Schau nicht nur auf die Verbote, sondern auch darauf, was Du alles noch hast und machen kannst, z.B. einen Spaziergang in der Sonne unternehmen, ein Fotoalbum vom letzten Urlaub erstellen oder zum Lieblingssong durch die Wohnung tanzen. Selbst bei allen Beschränkungen, die zurzeit bestehen, gibt es noch so viel Luxus. Mach doch mal eine Liste und schreib alles auf, was Du hast (auch emotionale und soziale Faktoren), besitzt und machen kannst: Ich habe eine Familie, die mich unterstützt. Ich habe eine schöne Wohnung. Ich kann mir gut Fehler verzeihen. Ich bin sehr hilfsbereit. Ich kann gut kochen und backen...

6. Begrenze das Grübeln!

Grübeln ist eine der vielen Strategien im Umgang mit Stresssituationen. Ein Zuviel ist jedoch kontraproduktiv, da es zusätzlichen Stress verursacht. Überleg daher am besten schon im Voraus, was Du tun willst, wenn Du anfängst zu grübeln. Das kann eine Beschäftigung für den Kopf sein, wie Sudoku oder Rätsel raten von 1000 in Siebener-Schritten rückwärts zählen, oder komm ins Tun und aktiviere Dich, z.B. durch Sportübungen, Haushaltstätigkeiten, Schreiben, Backen oder Telefonate.

7. Mach eine einfache Entspannungsübung!

Angst und Entspannung kann nicht gleichzeitig passieren. Daher helfen Entspannungsübungen: Reise in der Vorstellung an einen schönen Ort und versuche diesen mit allen Sinnen (hören, sehen, schmecken, riechen, fühlen) innerlich lebendig werden zu lassen. Auch angeleitete Entspannungsübungen können hilfreich sein. Die findest Du z.B. hier: https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/themenspecials-life-balance/stress-entspann-dich/stress-entspannungstechiken-2092752

Probier einfach aus, wie Du Dich am besten entspannen kannst und was am besten für Dich funktioniert. Gib Dir dabei Zeit. Entspannung ist Übungssache und es wird Dir mit der Zeit immer leichter fallen und immer schneller gehen in den Entspannungs-Modus zu wechseln.

8. Denk daran: Alles ist vergänglich!

Es ist es wichtig zu verstehen, dass auch diese Krise unweigerlich vorübergehen wird. Gib Dir Zeit, hab Geduld mit Dir und vertrau darauf, dass Du auch mit dieser Situation umgehen lernen wirst. Schließlich haben wir alle Probleme, die sich uns in den Weg stellen, schon mal in ähnlicher Form in der Vergangenheit bewältigt. Und überleg doch schon mal, was Du gern machen möchtest, wenn wir das alles hinter uns haben.

Wenn Du diese Zeilen liest, danke ich Dir für Deine Aufmerksamkeit! Und ich wünsche Dir, dass Du Dir selbst auch danken kannst, denn Du hast gerade etwas für Dich getan!

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Bleib gesund und bis bald!

Deine Helene

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