Psychotherapeutin | Expertin für Adipositas und Essstörungen | Gründerin von becoming myself | Achtsamkeitstrainerin

Ich brenne dafür, Sie dabei zu begleiten und zu unterstützen, auf die Reise zu sich selbst zu gehen und zu entdecken, dass Sie im Kern bereits heil und ganz sind und alles, was Sie zu einem glücklichen Leben im Gleichgewicht brauchen, schon da ist. Über meine Qualifikationen oder meinen Lebenslauf können Sie sich hier informieren: www.kellner-psychotherapie.de.

Wenn ich nicht gerade psychologische Themen im Kopf habe, habe ich meinen Mischlingshund Cooper an meiner Seite, Lauf- oder Wanderschuhe an den Füßen und dazu frische Luft um die Nase, ein orientalisches Gericht auf dem Herd (ich liebe Hummus!), ein Rätselheft in der Hand oder eine Hörbuchfolge Sherlock Holmes auf den Ohren.

 

Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht, etwas zu werden, das er nicht ist.

aus: Wozu brauche ich Flügel?
von: Arnold R. Beisser, Psychiater und Gestalttherapeut

Leidenschaft | Mission | Haltung

Meine Leidenschaften sind Neugierde, Verbundenheit und Wachstum. Dabei geht es nicht um höher, schneller weiter, sondern darum, einen Weg zum Wesentlichen zurück und zur Natur unseres Daseins zu finden. Klingt spirituell? Ist es ja auch ein bisschen, aber als Wissenschaftlerin bringe ich auch immer eine gesunde Portion Skepsis mit und checke die Studienlage. Ich glaube an Verbundenheit und daran, dass diese uns stärkt: Miteinander statt gegeneinander! Nur so können wir wachsen. Vielleicht haben Sie auch schon mal bemerkt, dass Ihnen Dinge immer dann besonders gut gelingen, wenn sie von Herzen und ohne Druck einfach aus Ihnen heraus entstehen. Dann fühlt es sich an, als würde es mit Leichtigkeit und ganz von selbst entstehen. Dieses Wachstum meine ich. Denn das habe ich selbst erleben dürfen. Und diese befreiende Erfahrung, wie es sich anfühlt, im Kontakt mit sich selbst und der Welt zu sein, möchte ich weitergeben.

Daraus folgt, dass meine Mission die Entstigmatisierung von Menschen mit Übergewicht, Adipositas und psychischen Erkrankungen ist. Denn wenn es nicht mehr um Leistung geht, sind wir alle gut genug. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch wundervoll und wertvoll ist – ja genau, auch Sie. Genau das verlieren wir im Alltag schnell aus dem Blick. Da geht es oft darum zu funktionieren, abzuliefern, mitzuhalten, nicht abgehängt zu werden. Wir laufen den anderen und dem Glück hinterher – und letztendlich daran vorbei. Das zeigt sich auch in Sätzen wie: „Wenn ich erst..., dann kann ich mir Ruhe gönnen, zufrieden sein, ankommen, mein Leben genießen oder bin ich dran.“ Aber Ihr Leben ist JETZT!

Deswegen berührt es mich so sehr, wenn Menschen anfangen, die Glaubenssätze, Vorurteile und Stigmatisierungen für bare Münze zu nehmen und ihr Leben danach auszurichten. Denn dann geht so viel Schönes verloren und das volle Potential an Lebensqualität und Wohlbefinden kann sich nicht entfalten. Ich glaube fest daran, dass dieses Schöne, Gesunde, Heile in jedem Einzelnen noch lebendig ist. Wir können es finden, wenn wir die Vorurteile und Glaubenssätze loslassen und den Mut, die Geduld und das Vertrauen aufbringen zu werden, wer wir im Kern schon sind - becoming myself!

Meine Weg | Mein Warum

Dass mir diese Themen so am Herzen liegen, ist kein Zufall. Zum einen bin ich in meinem Arbeitsalltag als Psychotherapeutin und Gruppenleiterin in der Adipositaschirurgie täglich damit konfrontiert und durfte schon oft erleben, wie groß die Sehnsucht danach ist, anzukommen und zur Ruhe zu kommen und wie überwältigend es sich für meine Klient*innen anfühlt, einfach so wunderbar sein zu dürfen, wie sie sind, mit allem, was dazu gehört. Nach den Adipositas-Gruppen kommen immer wieder Teilnehmer*innen auf mich zu, die sich mehr davon wünschen. Bei der Suche nach einem Programm, das ich Betroffenen empfehlen kann, ist mir aufgefallen, dass es so etwas noch nicht gibt.

Zum anderen habe ich diesen Weg selbst hinter mir und kann all das, was ich an wissenschaftlich fundierten Methoden und Strategien in Studium, Ausbildung und Weiterbildungen gelernt habe, aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich war selbst seit meiner Kindheit übergewichtig und erinnere mich noch sehr gut, wie schmerzhaft einige Erfahrungen oder so manche Kommentare waren. Manchmal reichte ein einziger Blick und ich war am Boden zerstört. Von außen habe ich mir natürlich nichts anmerken lassen, weil ich signalisieren wollte, dass ich "da drüber stehe". Aber die Verletzung wurde dadurch nicht weniger schlimm. Entweder hatte ich Hunger oder ein schlechtes Gewissen oder beides - und für meinen Körper habe ich mich geschämt und mich geekelt. Gegessen habe ich trotzdem, denn Essen fragt nicht, Essen urteilt nicht, Essen beruhigt, gibt Sicherheit und sagt "Jetzt bist Du dran, gönn Dir auch mal was.“. Außerdem habe ich damals nach so vielen gescheiterten Diäten den Glauben an mich verloren und dachte, ich könnte es sowieso nicht schaffen schlank und glücklich zu sein. So fing ich an über den Schmerz, der aus diesen Ereignissen resultierte, mehr zu essen und der Teufelskreis nahm seinen Lauf. Ich kann nicht mehr zählen, durch wie viele Diäten ich mich gequält habe, aber keine war von langfristigem Erfolg gekrönt. Mit meiner Ungeduld sog ich alles Wissen in mich auf und preschte damit schnell voran, aber bin auch genauso schnell wieder gescheitert. Es war ein Wechselbad der Gefühle: Wenn ich von einer neuen Diät las, flammte die Hoffnung in mir auf, und nachdem auch dieser Versuch in die Hose ging, dachte ich irgendwann, dass ich vielleicht einfach nicht dazu gemacht bin, schlank und glücklich zu sein. Ich dachte sogar, dass mit mir etwas nicht stimmt und es meine Schuld sei.

Jetzt würde ich gern eine tolle Geschichte von einem Klick-Moment erzählen, der alles verändert hat. Aber den einen großen gab es nicht, aber viele und immer wieder. Das war schon meine erste wirklich hilfreiche Erkenntnis. Wissen allein reicht nicht und "alles schnell erreichen wollen" führt zum Gegenteil - auf das Gewicht bezogen: Zum Jojo-Effekt. Ich wünschte jemand hätte mir damals schon gesagt, dass ich nur Mut, Geduld und Vertrauen brauche - eben mit der richtigen Haltung an die Veränderung gehe - und ich dann alles schaffen kann, und das mit mehr Leichtigkeit und sogar Spaß! Zum Glück hatte ich viel Unterstützung auf meinem Weg und in Studium, Ausbildung und auch in meiner psychotherapeutischen Arbeit im Kontakt mit den Klient*innen lernte ich mich und einen für mich funktionierenden Weg kennen. Also bin ich dran geblieben und den Fokus nicht mehr auf Abnehmen, sondern auf glücklich werden gelegt. Ich habe gelernt, mich selbst und meinen Körper anzunehmen, mit meinen Gefühlen besser umzugehen und mich nicht mehr zu verstecken. Ich lernte die Akzeptanz- und Commitmenttherapie, die Schematherapie, die Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl sowie die Compassion Focused Therapy kennen und probierte alles aus. Irgendwann stellte ich fest: Wow, ich bin jetzt schon seit einer ganzen Weile glücklich und im Gleichgewicht. Und wow, plötzlich fällt mir alles so leicht, was sich vorher wie ein einziger Kampf angefühlt hat. Ich habe dabei auch über 20 kg abgenommen und halte dieses Gewicht seit über 5 Jahren, aber das ist mir mittlerweile gar nicht mehr so wichtig. Es geht nicht darum, einem Ideal hinterherzulaufen oder irgendwas erreichen zu wollen, nur weil irgendwer sagt, dass es erstrebenswert sei. Es geht um das Leben - und wie Sie und ich es verbringen wollen.

Denn: Was ich kann, können Sie auch!

 

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